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Ökologisches Gleichgewicht

Die GIZ hat sich zum Ziel gesetzt, ihr ökologisches Gleichgewicht als eine der drei Dimensionen von Nachhaltigkeit zu verbessern. Sie will den Ausstoß von Treibhausgasen senken und weniger Ressourcen wie Wasser, Papier und Strom verbrauchen. Einen Beitrag dazu leisten die neuen Gebäude in Bonn, die den Standards des nachhaltigen Bauens genügen. 2020 dienen die Umweltdaten außerdem erstmals dazu, Klimakompensation für die Emissionen des ganzen Unternehmens (also nun auch für das Ausland) zu leisten.

„Die GIZ agiert weltweit nach dem Leitprinzip der Nachhaltigkeit. Daher ist es uns ein Anliegen, auch beim Bauen für den eigenen Bedarf nach höchsten Standards vorzugehen. Damit bieten wir unseren Mitarbeiter*innen einen Arbeitsplatz, der im Einklang mit den eigenen Unternehmenswerten steht.“

Henriette Strothmann, Abteilungsleiterin Liegenschaften 1
(© Henriette Strothmann)

Foto: GIZ: Henriette Strothmann, Abteilungsleiterin Liegenschaften 1

Campus Bonn mit Gold-Standard

Die GIZ investiert in moderne Arbeitsplätze: Der Campus Bonn bietet nach Fertigstellung des siebenstöckigen Neubaus Ende 2019 jetzt Arbeitsplätze für 1.500 Personen – 500 davon im benachbarten sogenannten Mäanderbau, der seit 2015 besteht. Der Neubau wird wie schon der Mäanderbau durch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e. V. mit dem Gold-Standard zertifiziert. Ausgezeichnet werden Energieeffizienz und Ressourcenschutz, aber auch ein gesundes Arbeitsumfeld. Es gibt Räume für die Arbeit im Team und ruhige Rückzugsbereiche. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach versorgt acht Ladesäulen für E-Autos.

Foto: GIZ: Ökologisches Bauen am Standort Bonn
Ökologisches Bauen am Standort Bonn
(© GIZ / Volker Lannert)
Grafik: GIZ: Ökologisches Bauen am Standort Bonn


Wildblumen statt Rasen

Es blüht rund um die GIZ-Gebäude in Eschborn: Kornblumen, Steinklee und Wiesenkerbel locken nützliche Insekten an. 700 Quadratmeter Rasen wurden in eine Wiese mit Wildblumen verwandelt. Die GIZ bietet Bienen und Hummeln nicht nur Nahrung, sondern auch Wohnung. Insektenhotels laden zum Nisten ein. Mit Erfolg: Es haben sich bereits seltene Einsiedlerbienen angesiedelt, deren Lebensraum als stark gefährdet gilt. Gerade diese Wildbienen bestäuben viele Wildpflanzen und erhalten so die Vielfalt der Natur.

Hinweis: Weiterführende Informationen werden im Herbst 2020 in diesem Kapitel veröffentlicht. 

Grafik: GIZ: SDG 12 Nachhaltige/-r Konsum und Produktion
Grafik: GIZ: SDG 13 Maßnahmen zum Klimaschutz
Grafik: GIZ: SDG 15 Leben an Land

GRI-Standard 102-15, 304; UNGC 7, 8, 9; DNK 11, 12, 13