Keine ArmutWeniger UngleichheitenNachhaltige Städte und GemeindenNachhaltiger Konsum und nachhaltige ProduktionMaßnahmen zum KlimaschutzLeben unter WasserLeben an LandFrieden, Gerechtigkeit und starke InstitutionenPartnerschaften zur Erreichung der ZieleKein HungerGesundheit und WohlergehenHochwertige BildungGeschlechtergleichheitSauberes Wasser und SanitäreinrichtungenBezahlbare und saubere EnergieMenschenwürdige Arbeit und WirtschaftswachstumIndustrie, Innovation und Infrastruktur Artboard 1

Wissen, was wirkt

Wirkungsvoll zu einer lebens­werten Zukunft bei­tragen – diesem An­spruch wollen wir gerecht werden. Um die Erfolge unserer Arbeit sicher­zustellen und ver­ständlich zu kommuni­zieren, erheben und veröffent­lichen wir unter­schied­liche Wirkungs­daten.

Wir über­prüfen regel­mäßig, wie wir arbeiten und was wir gemein­sam mit unseren Auftrag­gebern und Partnern vor Ort bewirken. Das gilt sowohl für einzelne Vor­haben als auch für projekt- und länder­über­greifende Themen. Im Jahr 2022 haben wir unsere Wirkungs­daten zum siebten Mal erfasst. Rund 1.010 Projekte haben ihre Daten zur Ver­fügung gestellt, das ent­spricht etwa 95 Prozent aller abgefragten Vor­haben.

Porträtfoto: Albert Engel.
© Albert Engel

„Gute Noten für die Arbeit der GIZ“

Drei Fragen an Albert Engel, Leiter des Fach- und Methodenbereichs der GIZ

Warum evaluiert die GIZ ihre Arbeit?

Evaluierungen zeigen uns, mit welchen Maß­nahmen und An­sätzen, in welchen Sektoren und unter welchen Voraus­setzungen unsere Arbeit wirksam ist – und wo Ver­besserungs­bedarf besteht. Sie dienen der Trans­parenz und Rechen­schaft gegen­über unseren Auftrag­gebern, unseren Partner­organi­sationen und natür­lich gegen­über der Öffentlich­keit. Als Bundes­unter­nehmen arbeiten wir trans­parent und nach­voll­ziehbar nach inter­national verein­barten Standards und Methoden. Den weit­aus größten Teil der Evaluierungen machen dabei die Projekt­evaluierungen von BMZ-Projekten aus.

»Evaluierungen zeigen uns, mit welchen Maß­nahmen und An­sätzen, in welchen Sektoren und unter welchen Voraus­setzungen unsere Arbeit wirk­sam ist – und wo Verbesserungs­bedarf besteht.«

Albert Engel, Leiter des Fach- und Methoden­bereichs der GIZ

Was ergab die Evaluierung der Projekte 2022?

Insgesamt erhält die Arbeit der GIZ gute Noten. Das ist gerade vor dem Hinter­grund zunehmender Krisen und unserer Arbeit in fragilen Kontexten nicht selbst­verständlich. Positiv hervor­zuheben sind Projekte in den Bereichen Klima und Energie sowie Wirtschafts- und Beschäftigungs­förderung. Die Evaluierung zeigt auch, dass Digitali­sierung die Wirksam­keit der Projekte steigert. Durch die größere Reich­weite digitaler Lösungen profi­tieren mehr Menschen von den an­gebotenen Dienst­leistungen – auch in ent­legenen Gebieten. Gleich­zeitig sollten Entwicklungs- und Schwellen­länder noch mehr dabei unter­stützt werden, digital­politische Rahmen­bedingungen dafür zu schaffen. Nur so können sie digitalen Wandel nachhaltig voran­treiben und wir wirk­samer agieren.

Die Wirksam­keit einzelner Vor­haben kann über die Evaluierung so detailliert erfasst werden. Aber welche Aus­sagen sind zu den Ergeb­nissen der GIZ auf einer länder­übergreifenden oder globalen Ebene möglich?

Die Antwort darauf liefern aggregierte Wirkungs­daten, die die GIZ jähr­lich erhebt. Sie zeigen die Wirkungen zu bestimmten Themen über Projekt-und Länder­grenzen hinweg. Zum Beispiel wie viele Menschen im Zuge unserer Arbeit welt­weit von ver­besser­ten Arbeits­bedingungen profi­tieren oder wie viele Tonnen Treibhaus­gase global ein­ge­spart werden konnten. So können wir unsere Arbeit der Öffentlich­keit und unseren Auftrag­gebern an­schau­lich ver­mitteln.

370.000

Menschen haben erfolg­reich eine
Berufs­ausbildung abgeschlossen

Beruf­liche Bildung ist die Basis für eine nach­haltige und zukunfts­fähige wirtschaft­liche Ent­wick­lung. Zudem fördert sie politi­sche und gesell­schaft­liche Teil­habe. Im vergangenen Jahr haben durch die Arbeit der GIZ 371.330 Menschen eine Berufs­ausbildung erfolg­reich ab­geschlossen.

Erfahren Sie mehr über Projekte zur beruflichen Bildung

4,9 Mio.

Geflüchtete, Binnen­vertriebene, Rückkehrer*innen und Bewohner*innen auf­nehmender Gemeinden wurden unter­stützt

Kriege und Konflikte, Klima­wandel und Armut: Die Ursachen, warum Menschen ihre Heimat ver­lassen und eine bessere Zukunft suchen, sind viel­fältig. Nicht nur die Geflüchteten selbst, sondern auch die auf­nehmenden Gemeinden stellt dies vor große Heraus­forderungen. Gemein­sam mit unseren Partnern helfen wir mit dem Nötigsten und schaffen Per­spek­tiven für eine lebens­werte Zukunft.

Wie wir geflüchtete Menschen und aufnehmende Kommunen in der Ukraine und in Moldau unterstützen, können Sie hier lesen.

1,8 Mio.

Menschen profitieren von verbesserten Arbeitsbedingungen

Faire Löhne, Ein­haltung von Menschen­rechten und Schutz der Umwelt: Dafür setzen sich von der GIZ imple­mentier­te Projekte welt­weit ein. Damit ent­lang globaler Liefer­ketten verbind­liche Standards durch­ge­setzt werden und Menschen von ver­besser­ten Arbeits­bedingungen profi­tieren. Im ver­gangenen Jahr konnten wir so fast 1.823.800 Menschen unter­stützen.

Einige Beispiele für unsere Arbeit zu nachhaltigen Lieferketten finden Sie hier