Integrierter Unternehmensbericht 2017
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NACHHALTIGKEIT WIRD IN DER GIZ GROSSGESCHRIEBEN: UNSER UMWELT-MANAGEMENT IST AUF DER HÖCHSTEN LEITUNGSEBENE VERANKERT. IN UNSEREM UMWELTLEITPRINZIP UND IN UNSEREM „UMWELTPROGRAMM 2016‒2020“ HABEN WIR UNS STRATEGISCHE ZIELE FÜR DAS BETRIEBLICHE UMWELT-MANAGEMENT GESETZT. WIR VERSUCHEN, MÖGLICHST SPARSAM UND VERANTWORTUNGSVOLL MIT ALLEN RESSOURCEN UND UNSERER UMWELT UMZUGEHEN. DABEI HELFEN UNSERE UMWELT-MANAGEMENTSYSTEME, MIT DENEN WIR IN STRUKTURIERTER WEISE HANDLUNGSSPIELRÄUME HINTERFRAGEN UND VERBESSERUNGSPOTENZIALE AUFDECKEN. DIES GILT FÜR UNSERE STANDORTE IN DEUTSCHLAND GENAUSO WIE FÜR DIE IM AUSLAND.

DAS UMWELTLEITPRINZIP DER GIZ

Nachhaltige Entwicklung setzt einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt und den natürlichen Ressourcen voraus. Nur so lassen sich die Entwicklungschancen zukünftiger Generationen sichern. Die GIZ hat sich ein eigenes Umweltleitprinzip gesetzt und sieht sich in der Verantwortung:

  • durch das Unternehmen verursachte Umweltbelastungen systematisch zu vermeiden oder zu verringern;
  • mit knappen Ressourcen wie Energie und Wasser sparsam umzugehen und vermehrt ökoeffiziente Technologien und Materialien einzusetzen;
  • die Strategie eines CO2-neutralen Unternehmens umzusetzen;
  • Projekte und Programme umweltverträglich zu planen und durchzuführen;
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Umweltkommunikation teilhaben zu lassen und sie für Umweltbelange zu sensibilisieren;
  • das eigene Umweltprinzip mit Kolleginnen und Kollegen innerhalb und außerhalb des Unternehmens in einem offenen Dialog weiterzuentwickeln;
  • unsere Partnerunternehmen, Dienstleister und Lieferanten über die Verbindlichkeit unserer Umweltleitprinzipien zu informieren.

Die GIZ verpflichtet sich darüber hinaus an den am Europäischen Umweltmanagementsystem EMAS teilnehmenden Standorten zur kontinuierlichen Verbesserung ihrer Umweltleistung sowie zur Einhaltung aller geltenden Umweltschutzbestimmungen.

UMWELTPROGRAMM 2016‒2020 und Unternehmensstrategie 2017‒2019

Auf der Basis der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie und unseres Umweltleitprinzips haben wir in unserem Umweltprogramm 2016‒2020 wesentliche Ziele für das betriebliche Umweltmanagement festgeschrieben. Mit dem Umweltprogramm ist für interne und externe Stakeholder auf einen Blick ersichtlich, welche Schwerpunkte gesetzt werden und welche Verpflichtungen die GIZ eingeht.

In der Unternehmensstrategie 2017‒2019 wurden zudem Umweltthemen aufgenommen, die von strategischer Bedeutung für die GIZ sind. Entsprechend wurden hier weltweite Reduktionsziele für die THG-Emissionen und den Ressourcenverbrauch festgelegt, zudem wurde das Thema nachhaltige Beschaffung priorisiert.

UNTERSCHIEDLICHE UMWELTMANAGEMENTSYSTEME IM IN- UND AUSLAND

Aufgrund der unterschiedlichen Rahmenbedingungen im In- und Ausland wenden wir unterschiedliche Umweltmanagementsysteme an. In Deutschland ist dies das Eco-Management and Audit Scheme (EMAS). Das Umweltmanagement im Ausland ist dezentral organisiert und obliegt den Landesdirektionen und den Projekt- und Programmverantwortlichen. Hier greift nicht EMAS, sondern der von der GIZ entwickelte Corporate Sustainability Handprint® (CSH).

Der CSH gibt den Kolleginnen und Kollegen einen einheitlichen Rahmen zur unternehmerischen Nachhaltigkeit und damit auch zum Umweltmanagement. Der CSH ist dabei als Tool aufgebaut, um wesentliche Umweltdaten im Ausland zu erheben, die eigene Performance zu bewerten und um Ziele festzulegen. Dabei ist das Instrument so ausgerichtet, dass es die nötige Flexibilität zulässt, um im jeweiligen Landeskontext agieren zu können. Auch wenn die Umweltdaten noch Verbesserungspotenzial hinsichtlich ihrer Aussagekraft besitzen, so ermöglicht uns der CSH doch eine erste Bewertung unserer angestrebten Reduktionsziele. Diese Reduktionsziele haben wir in unserer Unternehmensstrategie 2017‒2019 festgeschrieben. Bis 2020 soll die Datenqualität im In- und Ausland ein einheitliches Niveau erreichen.

Zum Weiterlesen

Was heißt Nachhaltigkeit für die GIZ? Was wollen wir erreichen und wie wollen wir es umsetzen? Lesen Sie einen Überblick zum Nachhaltigkeitsprogramm der GIZ sowie ein Interview mit Elke Siehl, Nachhaltigkeitsbeauftragte des Vorstands in der GIZ: Verankert auf höchster Leistungsebene und zentral koordiniert

An sechs deutschen Standorten wenden wir das anspruchsvolle EMAS an:EMAS-Umwelterklärung

Mit dem GIZ-eigenen Managementinstrument Corporate Sustainability Handprint® (CSH) messen unsere Auslandsbüros seit 2016 systematisch, wie sie zur unternehmerischen Nachhaltigkeit beitragen: Einen positiven Handabdruck hinterlassen

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