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Foto: Ein Mann sitzt an einem Schreibtisch mit großem Monitor darauf. Er blickt den Betrachtenden lächelnd an.
© GIZ / Mulugeta Gebrekidan

Global: Zentren für den digitalen Wandel

Eine Kooperation von GIZ und Orange stärkt die digitale Transformation und verbessert Beschäftigungschancen von Jugendlichen und Frauen.

Grafik: GIZ: SDG 4 Hochwertige Bildung
Grafik: GIZ: SDG 5 Geschlechtergleichheit
Grafik: GIZ: SDG 8 Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
Grafik: GIZ: SDG 9 Industrie, Innovation und Infrastruktur
Grafik: GIZ: SDG 17 Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

Sie machen zukunftsfit: Im Rahmen einer Entwicklungspartnerschaft der GIZ mit dem französischen Telekommunikationsunternehmen Orange entstehen moderne Digitalzentren in insgesamt 14 Ländern. Die Orange-Digitalzentren steigern die Beschäftigungschancen von Jugendlichen und stehen Schüler*innen, Auszubildenden und Studierenden offen. Sie alle können von vielfältigen Angeboten wie Schulungen, Coaching, Mentoring-Gesprächen und Testaufgaben profitieren und dadurch Zusatzqualifikationen in digitalen Fähigkeiten erlangen. Dabei bindet das Projekt lokale Universitäten, Arbeitgeber und weitere interessante Akteure gezielt mit ein.

Ebenfalls im Fokus steht, mehr Frauen für die IT-Branche zu begeistern. Das Projekt strebt einen Anteil von mindestens 20 Prozent an – sowohl bei den 20.000 Jugendlichen, die binnen drei Jahren fit für den Arbeitsmarkt gemacht werden sollen, als auch bei den 8.000 von ihnen, die direkt in Jobs oder bezahlte Praktika vermittelt werden sollen. Zugleich unterstützt es die digitale Transformation in Afrika und Nahost. Neben Orange fördert das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) das 2020 gestartete und bis Ende 2022 laufende Projekt. Die BMZ-Förderung erfolgt im Rahmen des develoPPP-Programms für nachhaltige Unternehmensinitiativen sowie durch die Sonderinitiative Ausbildung und Beschäftigung und trägt zur Umsetzung der BMZ-Digitalstrategie bei.

In unseren Orange-Digitalzentren vermitteln wir Jugendlichen nicht nur IT-Fähigkeiten, sondern fördern auch ihre Soft Skills. Unser Angebot steht allen offen und ist kostenfrei. Jugendliche werden darauf vorbereitet, potenzielle Personaler*innen und Investor*innen von sich zu überzeugen. Das von uns entwickelte Ökosystem ist Start-up-freundlich und bietet wertvollen Zugang zu nationalen und internationalen Märkten. Zusammen mit der GIZ bündeln wir unsere Kräfte, weil wir an das große Potenzial junger Menschen glauben. Gemeinsam können wir Großartiges erreichen!

Porträtfoto: Asma Ennaifer
Asma EnnaiferGeschäftsführerin CSR & Kommunikation und Programmleiterin „Orange Digital Center“,
Orange Middle East and Africa
(© Asma Ennaifer)

Praxisnahe Programmierschulen

Die Zentren bieten neben technischem Equipment eine große Bandbreite an digitalen Lerninhalten. An den ersten Standorten wurden bereits Intensivtrainings und Praktika mit insgesamt 2.160 Teilnehmer*innen durchgeführt, unter anderem zu Programmiersprachen, künstlicher Intelligenz, Webdesign und Datenwissenschaften. Zusätzliche Kurse zu künstlicher Intelligenz und „Soft und Management Skills“ sind schon initiiert; auch sie verfolgen das Ziel, mehr junge Frauen für die IT-Branche zu qualifizieren. Trotz der Einschränkungen der Corona-Pandemie konnten die ersten Digitalzentren in Tunesien, Kamerun, im Senegal und in Äthiopien eröffnen. Dadurch fanden bereits rund 560 Jugendliche einen Arbeitsplatz oder ein bezahltes Praktikum.

Weitreichende Förderung

Die Orange-Digitalzentren entstehen in nicht weniger als 14 Ländern: Ägypten, Äthiopien, Burkina Faso, Côte d’Ivoire, Guinea, Jordanien, Kamerun, Liberia, Madagaskar, Mali, Marokko, Senegal, Sierra Leone und Tunesien. Dabei fußen die Zentren auf vier Säulen: Programmierschulen, Werkstätten zum Entwickeln von Prototypen, einem Accelerator-Programm für Start-ups und Investitionsfonds für deren weitere Förderung.

  • Foto: Drei Personen in einem Raum mit großen Computermonitoren. Alle tragen eine OP-Maske. Zwei sitzen an Computerarbeitsplätze, eine Person schaut über die Schule einer sitzenden Person.
    Junge Äthiopier besuchen einen Workshop …
    (© GIZ / Mulugeta Gebrekidan)
  • Foto: Mehrere Personen mit OP-Masken sitzen vor Computerarbeitsplätzen. Alle blicken in dieselbe Richtung.
    … im neu eröffneten Orange-Digitalzentrum in Addis Abbeba.
    (© GIZ / Mulugeta Gebrekidan)
  • Foto: Eine Frau steht in der Mitte eines Raumes und spricht. Kreisförmig stehen weitere Personen um sie herum; alle tragen eine OP-Maske. Im Hintergrund der Schriftzug „Coding School“ an der Wand.
    Die Zentren entstehen im Rahmen einer Entwicklungspartnerschaft von GIZ und Orange in insgesamt 14 Ländern.
    (© GIZ / Mulugeta Gebrekidan)

Ziele für nachhaltige Entwicklung

Die in der Agenda 2030 formulierten Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs) bilden den Rahmen für unsere Arbeit weltweit. Klicken Sie auf ein Ziel und erfahren Sie, welche Projekte in diesem Bericht zu seiner Erreichung beitragen.

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